Medios Aktie – KGV-Bewertung

Medios Aktie – KGV-Bewertung

22,2 KGV (letzte 12 Monate)
Kurse und Kennzahlen: Stand 23.10.2026
KGV heute 22,2 Kurs ÷ Gewinn der letzten 12 Monate
Median 10 Jahre 41,3 aus 108 Monatswerten
KGV erwartet 8,7 Schätzung für 2026 · 4 Analysten
PEG erwartet 0,37 23,8 % Gewinnwachstum p. a. erwartet

Welches KGV hat Medios?

Das KGV von Medios liegt bei 22,2 (Stand 23.10.2026): Anleger zahlen derzeit das 22,2-Fache des Gewinns der letzten zwölf Monate (0,46 EUR je Aktie). Gemessen an den letzten zehn Jahren ist die Aktie damit etwas günstiger als üblich bewertet: In 24 von 100 Monaten war sie günstiger. Der Median liegt bei 41,3. Auf Basis der Analystenschätzungen für 2026 liegt das erwartete KGV bei 8,7.

KGV-Verlauf der letzten zehn Jahre

Monatswerte: Kurs am Monatsende geteilt durch den Gewinn der zwölf Monate, die zu diesem Zeitpunkt schon veröffentlicht waren — also nur, was Anleger damals wissen konnten.

  • KGV je Monat
  • Median: die Hälfte der Monate lag darüber, die andere darunter
  • Normalbereich: hier lag das KGV in der Hälfte aller Monate
200150100500
22,2Median 41,3
20182020202220242026

Werte über 200 sind am oberen Rand abgeschnitten, damit der übrige Verlauf lesbar bleibt (höchster Monatswert: 274). Lücken in der Linie sind Monate, in denen das Unternehmen in den zwölf Monaten davor Verlust machte (6 Monate) — dort gibt es kein KGV.

Fünf und zehn Jahre im Vergleich

Die letzten fünf Jahre zeigen das aktuelle Zins- und Geschäftsumfeld, zehn Jahre den längeren Maßstab.

Letzte 10 Jahre heute 22,2
16,2 Median 41,3 · Normalbereich 22,9 bis 66,1 bis 274

Heute etwas günstiger als üblich: In 24 % der Monate war die Aktie günstiger bewertet.

Letzte 5 Jahre heute 22,2
16,2 Median 23,3 · Normalbereich 20,2 bis 31,6 bis 87

Heute im normalen Bereich: In 42 % der Monate war die Aktie günstiger bewertet.

Über fünf Jahre lag der Median bei 23,3, über zehn Jahre bei 41,3. Das Bewertungsniveau der letzten Jahre ist damit niedriger als im längeren Schnitt.

Ist das KGV durch Wachstum gedeckt? Das PEG

PEG = KGV geteilt durch das jährliche Gewinnwachstum in Prozent. Ein KGV von 30 bei 30 % Wachstum ergibt ein PEG von 1 — nach Peter Lynchs Faustregel fair bewertet.

PEG rückblickend 1,94 KGV ÷ 11,4 % Wachstum p. a. (5 Jahre)
PEG erwartet 0,37 erw. KGV ÷ 23,8 % Wachstum p. a.
PEG Median 10 Jahre 1,36 aus 3 Geschäftsjahren

Gemessen am Gewinnwachstum der letzten fünf Jahre (11,4 % pro Jahr) liegt das PEG bei 1,94, also zwischen 1 und 2 — im üblichen Bereich. Auf Basis der Analystenschätzungen — 23,8 % Gewinnwachstum pro Jahr bis 2028, 4 Analysten — liegt es bei 0,37. Der Unterschied zeigt: Die Analysten erwarten deutlich mehr Wachstum als in den letzten fünf Jahren. Im Median der letzten zehn Geschäftsjahre lag das PEG bei 1,36.

PEG je Geschäftsjahr

2025 2,07
2024 1,36
2023 1,02
2022 Verluste –
2021 Verluste –
2020 Verluste –
2019 Verluste –
2018 Verluste –
2017 Verluste –

Die senkrechte Marke steht bei einem PEG von 1. Jahre ohne Wert nennen den Grund.

So wird gerechnet. Rückblickend: Gewinn je Aktie über fünf Jahre, geglättet — verglichen wird jeweils der mittlere von drei Jahresgewinnen am Anfang und am Ende, damit ein einzelnes Ausnahmejahr nicht das Ergebnis bestimmt. Erwartet: erwartetes KGV und Wachstum stammen beide aus den Analystenschätzungen (bereinigter Gewinn), gezählt werden nur Jahre mit mindestens drei Schätzungen. Kein PEG gibt es bei weniger als 3 % Wachstum pro Jahr — dort teilt die Kennzahl durch fast null. Hohes Wachstum zählt, wenn es zu neuen Gewinnhöchstständen führt; führt es nur auf ein früheres Niveau zurück, ist es eine Erholung.

Medios: KGV je Geschäftsjahr

Kurs zum Bilanzstichtag, Gewinn je Aktie aus dem Jahresabschluss. Beträge in EUR, bereinigt um Aktiensplits.

Jahr Kurs Gewinn je Aktie ggü. Vorjahr KGV Wachstum 5 J. PEG
2025 14,48 0,61 +19,4 % 23,6 11,4 % 2,07
2024 13,22 0,51 -35,0 % 25,7 19,0 % 1,36
2023 15,86 0,79 +2,4 % 20,1 19,7 % 1,02
2022 17,50 0,77 +108,8 % 22,7 – –
2021 38,85 0,37 +3,3 % 105,2 – –
2020 37,40 0,36 -46,6 % 104,6 – –
2019 26,40 0,67 +113,4 % 39,4 – –
2018 13,50 0,31 -3,0 % 43,0 – –
2017 19,55 0,32 – 60,4 – –
2016 7,80 -0,73 – Verlust – –
2015 – -0,35 – Verlust – –
2014 – -0,07 – Verlust – –
2013 – -0,39 – Verlust – –
2012 – -0,48 – Verlust – –
2011 – 0,00 – Verlust – –
2010 – 0,00 – Verlust – –

KGV im Vergleich zum Sektor

Verglichen wird mit den 11 Unternehmen des Sektors Gesundheitswesen aus Deutschland, deren KGV aussagekräftig ist. Ihr Median liegt bei 17,1. Medios hat darunter das 4.-höchste KGV.

Unternehmen KGV Median 10 J. ggü. eigener Historie PEG erwartet
Fresenius Medical Care 11,6 17,3 deutlich günstiger als üblich 0,77
Fielmann 15,7 30,7 deutlich günstiger als üblich 1,27
Fresenius 17,1 14,6 im normalen Bereich 1,54
Siemens Healthineers 21,2 28,2 deutlich günstiger als üblich 2,16
Medios 22,2 41,3 etwas günstiger als üblich 0,37
Merck 26,3 24,7 im normalen Bereich 1,88
Carl Zeiss Meditec 26,3 36,6 deutlich günstiger als üblich –
Sartorius 113,5 81,2 deutlich teurer als üblich 2,78
Median des Sektors 17,1

Gezeigt werden die größten Unternehmen des Sektors, sortiert nach KGV; der Median berücksichtigt alle. Unternehmen mit Verlust oder verzerrtem KGV fließen nicht ein. „ggü. eigener Historie" vergleicht jedes KGV mit den letzten zehn Jahren desselben Unternehmens.

Das KGV kurz erklärt

Was sagt das KGV?

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis teilt den Aktienkurs durch den Gewinn je Aktie der letzten zwölf Monate. Ein KGV von 20 heißt: Anleger zahlen für eine Aktie das Zwanzigfache dessen, was das Unternehmen in einem Jahr je Aktie verdient. Je höher das KGV, desto mehr künftiges Wachstum ist im Kurs bereits enthalten.

Warum der Vergleich mit der eigenen Geschichte?

Ein KGV von 25 ist für einen Lebensmittelkonzern etwas anderes als für eine Bank oder einen Softwarehersteller. Aussagekräftig wird die Zahl erst im Vergleich mit dem, was für Medios über Jahre normal war. Deshalb steht hier jeder Monat der letzten zehn Jahre — berechnet nur mit den Zahlen, die damals schon veröffentlicht waren.

Wann ist das KGV nicht aussagekräftig?

Bei einem Verlust gibt es kein sinnvolles KGV. Verzerrt ist es bei Sondereffekten: Ein Einmalgewinn aus einem Verkauf lässt das KGV klein erscheinen, hohe Abschreibungen lassen es explodieren. Auch bei Rohstoff- und anderen zyklischen Unternehmen täuscht es oft — am Gipfel der Gewinne wirkt die Aktie billig, im Tal teuer. Diese Seite erkennt solche Fälle an der Abweichung vom eigenen Mittel und verzichtet dann auf eine Einordnung.

Was ist das PEG?

Das PEG (Price/Earnings to Growth) teilt das KGV durch das jährliche Gewinnwachstum in Prozent. Bekannt gemacht hat es der Fondsmanager Peter Lynch. Seine Faustregel: Ein PEG um 1 ist fair, darunter günstig, über 2 teuer. So lässt sich ein hohes KGV bei einem stark wachsenden Unternehmen einordnen — ein KGV von 90 kann bei hohem Wachstum günstiger sein als 15 bei einem Unternehmen, das nicht wächst.

Rückblickendes oder erwartetes PEG?

Das rückblickende PEG beruht auf dem tatsächlichen Gewinnwachstum der letzten fünf Jahre. Es ist belegt, sagt aber nichts darüber, ob das Wachstum anhält. Das erwartete PEG beruht auf den Schätzungen der Analysten für die nächsten Jahre. Es schaut nach vorn, ist aber eine Prognose. Liegen beide weit auseinander, erwarten die Analysten eine andere Entwicklung als bisher.

Alle Angaben ohne Gewähr und ausschließlich zu Informationszwecken. Sie stellen keine Anlageberatung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Kennzahlen der Vergangenheit und Analystenschätzungen sind keine Zusage für die künftige Entwicklung.