BMW Aktie – KGV-Bewertung

BMW Aktie – KGV-Bewertung

5,5 KGV (letzte 12 Monate)
Kurse und Kennzahlen: Stand 23.10.2026
KGV heute 5,5 Kurs ÷ Gewinn der letzten 12 Monate
Median 10 Jahre 6,5 aus 121 Monatswerten
KGV erwartet 8,6 Schätzung für 2026 · 13 Analysten
PEG erwartet – Erholung

Welches KGV hat BMW?

Das KGV von BMW liegt bei 5,5 (Stand 23.10.2026): Anleger zahlen derzeit das 5,5-Fache des Gewinns der letzten zwölf Monate (10,45 EUR je Aktie). Gemessen an den letzten zehn Jahren ist die Aktie damit etwas günstiger als üblich bewertet: In 25 von 100 Monaten war sie günstiger. Der Median liegt bei 6,5. Auf Basis der Analystenschätzungen für 2026 liegt das erwartete KGV bei 8,6.

KGV-Verlauf der letzten zehn Jahre

Monatswerte: Kurs am Monatsende geteilt durch den Gewinn der zwölf Monate, die zu diesem Zeitpunkt schon veröffentlicht waren — also nur, was Anleger damals wissen konnten.

  • KGV je Monat
  • Median: die Hälfte der Monate lag darüber, die andere darunter
  • Normalbereich: hier lag das KGV in der Hälfte aller Monate
20151050
5,5Median 6,5
20172019202120232025

Fünf und zehn Jahre im Vergleich

Die letzten fünf Jahre zeigen das aktuelle Zins- und Geschäftsumfeld, zehn Jahre den längeren Maßstab.

Letzte 10 Jahre heute 5,5
2,5 Median 6,5 · Normalbereich 5,5 bis 7,9 15,4

Heute etwas günstiger als üblich: In 25 % der Monate war die Aktie günstiger bewertet.

Letzte 5 Jahre heute 5,5
2,5 Median 5,5 · Normalbereich 4,7 bis 6,3 9,6

Heute im normalen Bereich: In 47 % der Monate war die Aktie günstiger bewertet.

Über fünf Jahre lag der Median bei 5,5, über zehn Jahre bei 6,5. Das Bewertungsniveau der letzten Jahre ist damit niedriger als im längeren Schnitt.

Ist das KGV durch Wachstum gedeckt? Das PEG

PEG = KGV geteilt durch das jährliche Gewinnwachstum in Prozent. Ein KGV von 30 bei 30 % Wachstum ergibt ein PEG von 1 — nach Peter Lynchs Faustregel fair bewertet.

PEG rückblickend 0,56 KGV ÷ 9,7 % Wachstum p. a. (5 Jahre)
PEG erwartet – Erholung
PEG Median 10 Jahre 0,81 aus 7 Geschäftsjahren

Gemessen am Gewinnwachstum der letzten fünf Jahre (9,7 % pro Jahr) liegt das PEG bei 0,56, also unter 1 — nach Peter Lynchs Faustregel günstig im Verhältnis zum Wachstum. Im Median der letzten zehn Geschäftsjahre lag das PEG bei 0,81.

Erwartet: Der Gewinn kam aus einem Tief. Das Wachstum wäre eine Erholung, keine dauerhafte Entwicklung.

PEG je Geschäftsjahr

2025 0,81
2024 0,63
2023 0,47
2022 KGV verzerrt –
2021 kaum Wachstum –
2020 kaum Wachstum –
2019 1,76
2018 1,03
2017 0,95
2016 0,59
2015 Erholung –
2014 Erholung –
2013 0,87
2012 0,84
2011 0,86

Die senkrechte Marke steht bei einem PEG von 1. Jahre ohne Wert nennen den Grund.

So wird gerechnet. Rückblickend: Gewinn je Aktie über fünf Jahre, geglättet — verglichen wird jeweils der mittlere von drei Jahresgewinnen am Anfang und am Ende, damit ein einzelnes Ausnahmejahr nicht das Ergebnis bestimmt. Erwartet: erwartetes KGV und Wachstum stammen beide aus den Analystenschätzungen (bereinigter Gewinn), gezählt werden nur Jahre mit mindestens drei Schätzungen. Kein PEG gibt es bei weniger als 3 % Wachstum pro Jahr — dort teilt die Kennzahl durch fast null. Hohes Wachstum zählt, wenn es zu neuen Gewinnhöchstständen führt; führt es nur auf ein früheres Niveau zurück, ist es eine Erholung.

BMW: KGV je Geschäftsjahr

Kurs zum Bilanzstichtag, Gewinn je Aktie aus dem Jahresabschluss. Beträge in EUR, bereinigt um Aktiensplits.

Jahr Kurs Gewinn je Aktie ggü. Vorjahr KGV Wachstum 5 J. PEG
2025 93,14 11,88 +2,3 % 7,8 9,7 % 0,81
2024 78,98 11,62 -34,3 % 6,8 10,8 % 0,63
2023 100,78 17,67 -35,3 % 5,7 12,1 % 0,47
2022 83,38 27,30 +45,5 % 3,1 – –
2021 88,49 18,76 +227,8 % 4,7 – –
2020 72,23 5,72 -23,4 % 12,6 – –
2019 73,14 7,47 -29,6 % 9,8 5,6 % 1,76
2018 70,70 10,61 -18,9 % 6,7 6,5 % 1,03
2017 86,83 13,07 +25,1 % 6,6 7,0 % 0,95
2016 88,75 10,45 +7,7 % 8,5 14,5 % 0,59
2015 97,63 9,70 +9,8 % 10,1 – –
2014 89,77 8,83 +9,3 % 10,2 – –
2013 85,22 8,08 +4,2 % 10,5 12,1 % 0,87
2012 72,93 7,76 +4,1 % 9,4 11,2 % 0,84
2011 51,76 7,45 +51,1 % 6,9 8,1 % 0,86
2010 58,85 4,93 +1.479,9 % 11,9 – –
2009 31,80 0,31 -37,1 % 101,9 – –
2008 21,61 0,50 -89,6 % 43,6 – –
2007 42,35 4,78 +9,1 % 8,9 – –
2006 43,51 4,39 +31,5 % 9,9 – –
2005 37,05 3,34 +0,2 % 11,1 – –
2004 33,20 3,33 +15,1 % 10,0 – –
2003 36,75 2,89 -3,7 % 12,7 – –
2002 28,92 3,00 – 9,6 – –

KGV im Vergleich zum Sektor

Verglichen wird mit den 14 Unternehmen des Sektors Zyklischer Konsum aus Deutschland, deren KGV aussagekräftig ist. Ihr Median liegt bei 13,3. BMW hat darunter das niedrigste KGV.

Unternehmen KGV Median 10 J. ggü. eigener Historie PEG erwartet
BMW 5,5 6,5 etwas günstiger als üblich –
Volkswagen 6,0 5,8 im normalen Bereich 0,29
Mercedes-Benz 7,8 5,8 etwas teurer als üblich –
adidas 21,6 30,1 deutlich günstiger als üblich 0,98
Knorr-Bremse 26,2 23,7 im normalen Bereich 1,60
Porsche 44,7 17,5 deutlich teurer als üblich –
Hella KGaA Hueck & Co 67,1 24,5 deutlich teurer als üblich –
Zalando 71,4 83,5 im normalen Bereich 0,67
Median des Sektors 13,3

Gezeigt werden die größten Unternehmen des Sektors, sortiert nach KGV; der Median berücksichtigt alle. Unternehmen mit Verlust oder verzerrtem KGV fließen nicht ein. „ggü. eigener Historie" vergleicht jedes KGV mit den letzten zehn Jahren desselben Unternehmens.

Das KGV kurz erklärt

Was sagt das KGV?

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis teilt den Aktienkurs durch den Gewinn je Aktie der letzten zwölf Monate. Ein KGV von 20 heißt: Anleger zahlen für eine Aktie das Zwanzigfache dessen, was das Unternehmen in einem Jahr je Aktie verdient. Je höher das KGV, desto mehr künftiges Wachstum ist im Kurs bereits enthalten.

Warum der Vergleich mit der eigenen Geschichte?

Ein KGV von 25 ist für einen Lebensmittelkonzern etwas anderes als für eine Bank oder einen Softwarehersteller. Aussagekräftig wird die Zahl erst im Vergleich mit dem, was für BMW über Jahre normal war. Deshalb steht hier jeder Monat der letzten zehn Jahre — berechnet nur mit den Zahlen, die damals schon veröffentlicht waren.

Wann ist das KGV nicht aussagekräftig?

Bei einem Verlust gibt es kein sinnvolles KGV. Verzerrt ist es bei Sondereffekten: Ein Einmalgewinn aus einem Verkauf lässt das KGV klein erscheinen, hohe Abschreibungen lassen es explodieren. Auch bei Rohstoff- und anderen zyklischen Unternehmen täuscht es oft — am Gipfel der Gewinne wirkt die Aktie billig, im Tal teuer. Diese Seite erkennt solche Fälle an der Abweichung vom eigenen Mittel und verzichtet dann auf eine Einordnung.

Was ist das PEG?

Das PEG (Price/Earnings to Growth) teilt das KGV durch das jährliche Gewinnwachstum in Prozent. Bekannt gemacht hat es der Fondsmanager Peter Lynch. Seine Faustregel: Ein PEG um 1 ist fair, darunter günstig, über 2 teuer. So lässt sich ein hohes KGV bei einem stark wachsenden Unternehmen einordnen — ein KGV von 90 kann bei hohem Wachstum günstiger sein als 15 bei einem Unternehmen, das nicht wächst.

Rückblickendes oder erwartetes PEG?

Das rückblickende PEG beruht auf dem tatsächlichen Gewinnwachstum der letzten fünf Jahre. Es ist belegt, sagt aber nichts darüber, ob das Wachstum anhält. Das erwartete PEG beruht auf den Schätzungen der Analysten für die nächsten Jahre. Es schaut nach vorn, ist aber eine Prognose. Liegen beide weit auseinander, erwarten die Analysten eine andere Entwicklung als bisher.

Alle Angaben ohne Gewähr und ausschließlich zu Informationszwecken. Sie stellen keine Anlageberatung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Kennzahlen der Vergangenheit und Analystenschätzungen sind keine Zusage für die künftige Entwicklung.