UDR Aktie – KGV-Bewertung

UDR IncSektor ImmobilienBranche REIT - ResidentialLand USAS&P 500

UDR Aktie – KGV-Bewertung

UDR IncSektor ImmobilienBranche REIT - ResidentialLand USAS&P 500
22,2 KGV (letzte 12 Monate)
Kurse und Kennzahlen: Stand 26.10.2026
KGV heute 22,2 durch Sondereffekte verzerrt
Median 10 Jahre 78,7 aus 121 Monatswerten
KGV erwartet 32,6 Schätzung für 2026 · 3 Analysten
PEG erwartet – kaum Wachstum

Welches KGV hat UDR?

Rechnerisch liegt das KGV von UDR bei 22,2 — diese Zahl ist aber durch Sondereffekte verzerrt. Der Gewinn der letzten zwölf Monate liegt weit über dem üblichen Niveau, etwa durch einen Einmalgewinn aus einem Verkauf oder einer Beteiligung. Gemessen daran wirkt die Aktie billiger, als sie ist. Ein Vergleich mit der eigenen Historie wäre deshalb irreführend; die Seite verzichtet hier auf eine Einordnung. Aussagekräftiger ist derzeit das erwartete KGV auf Basis der Analystenschätzungen: 32,6 für 2026.

KGV-Verlauf der letzten zehn Jahre

Monatswerte: Kurs am Monatsende geteilt durch den Gewinn der zwölf Monate, die zu diesem Zeitpunkt schon veröffentlicht waren — also nur, was Anleger damals wissen konnten.

  • KGV je Monat
  • Median: die Hälfte der Monate lag darüber, die andere darunter
  • Normalbereich: hier lag das KGV in der Hälfte aller Monate
300225150750
22,2Median 78,7
20172019202120232025

Werte über 300 sind am oberen Rand abgeschnitten, damit der übrige Verlauf lesbar bleibt (höchster Monatswert: 1.013).

Fünf und zehn Jahre im Vergleich

Die letzten fünf Jahre zeigen das aktuelle Zins- und Geschäftsumfeld, zehn Jahre den längeren Maßstab.

Letzte 10 Jahre
20,9 Median 78,7 · Normalbereich 34,7 bis 105,4 bis 1.013
Letzte 5 Jahre
20,9 Median 91,2 · Normalbereich 28,2 bis 112,1 bis 302

Über fünf Jahre lag der Median bei 91,2, über zehn Jahre bei 78,7. Das Bewertungsniveau der letzten Jahre ist damit höher als im längeren Schnitt.

Ohne Markierung für heute: Das aktuelle KGV ist nicht aussagekräftig, ein Platz im Band wäre deshalb keine Aussage.

Ist das KGV durch Wachstum gedeckt? Das PEG

PEG = KGV geteilt durch das jährliche Gewinnwachstum in Prozent. Ein KGV von 30 bei 30 % Wachstum ergibt ein PEG von 1 — nach Peter Lynchs Faustregel fair bewertet.

PEG rückblickend – KGV verzerrt
PEG erwartet – kaum Wachstum
PEG Median 10 Jahre 2,67 aus 1 Geschäftsjahren

Rückblickend: Das KGV ist derzeit durch Sondereffekte verzerrt.
Erwartet: Der Gewinn ist kaum gewachsen (unter 3 % pro Jahr). Ein PEG teilt dann durch fast null und wird bedeutungslos.

So wird gerechnet. Rückblickend: Gewinn je Aktie über fünf Jahre, geglättet — verglichen wird jeweils der mittlere von drei Jahresgewinnen am Anfang und am Ende, damit ein einzelnes Ausnahmejahr nicht das Ergebnis bestimmt. Erwartet: erwartetes KGV und Wachstum stammen beide aus den Analystenschätzungen (bereinigter Gewinn), gezählt werden nur Jahre mit mindestens drei Schätzungen. Kein PEG gibt es bei weniger als 3 % Wachstum pro Jahr — dort teilt die Kennzahl durch fast null. Hohes Wachstum zählt, wenn es zu neuen Gewinnhöchstständen führt; führt es nur auf ein früheres Niveau zurück, ist es eine Erholung.

UDR: KGV je Geschäftsjahr

Kurs zum Bilanzstichtag, Gewinn je Aktie aus dem Jahresabschluss. Beträge in USD, bereinigt um Aktiensplits.

Jahr Kurs Gewinn je Aktie ggü. Vorjahr KGV Wachstum 5 J. PEG
2025 36,68 1,14 +320,3 % 32,1 12,0 % 2,67
2024 43,41 0,27 -79,9 % 159,6 – –
2023 38,29 1,35 +400,2 % 28,3 – –
2022 38,73 0,27 -45,9 % 143,3 – –
2021 59,99 0,50 +128,9 % 120,1 – –
2020 38,43 0,22 -66,4 % 176,1 – –
2019 46,70 0,65 -14,4 % 72,0 – –
2018 39,62 0,76 +66,4 % 52,3 – –
2017 38,52 0,46 -58,7 % 84,6 – –
2016 36,48 1,10 -16,2 % 33,1 – –
2015 37,57 1,32 +114,5 % 28,6 – –
2014 30,82 0,61 +242,3 % 50,2 – –
2013 23,35 0,18 -79,9 % 130,3 – –
2012 23,78 0,89 +798,0 % 26,6 – –
2011 25,10 0,10 – 252,3 – –
2010 23,52 -0,62 – Verlust – –
2009 16,44 -0,59 – Verlust – –
2008 13,79 4,95 +224,4 % –* – –
2007 19,85 1,53 +58,6 % 13,0 13,1 % 0,99
2006 31,79 0,96 -15,6 % 33,1 5,3 % 6,25
2005 23,44 1,14 +50,3 % 20,6 – –
2004 24,80 0,76 +23,5 % 32,7 – –
2003 19,20 0,61 +22,4 % 31,3 – –
2002 16,36 0,50 -18,6 % 32,6 – –
2001 14,40 0,62 -17,1 % 23,4 3,4 % 6,79

* KGV unter 3 werden nicht gezeigt. Solche Werte entstanden in den Daten fast immer durch Einmalgewinne oder Fehler in den Rohdaten.

Gezeigt werden die jüngsten 25 von 41 Geschäftsjahren.

KGV im Vergleich zum Sektor

Verglichen wird mit den 45 Unternehmen des Sektors Immobilien aus allen Ländern, deren KGV aussagekräftig ist. Ihr Median liegt bei 23,0.

Unternehmen KGV Median 10 J. ggü. eigener Historie PEG erwartet
Simon Property Group 15,0 21,5 deutlich günstiger als üblich 5,25
American Tower 26,0 53,9 deutlich günstiger als üblich 4,18
Prologis 28,0 31,9 etwas günstiger als üblich –
Public Storage 29,6 25,2 deutlich teurer als üblich –
Realty Income 40,4 52,0 deutlich günstiger als üblich 6,20
Equinix 62,3 98,1 deutlich günstiger als üblich 5,43
Digital Realty 77,3 61,3 etwas teurer als üblich 4,24
Welltower 119,2 62,2 etwas teurer als üblich 3,51
Median des Sektors 23,0

Gezeigt werden die größten Unternehmen des Sektors, sortiert nach KGV; der Median berücksichtigt alle. Unternehmen mit Verlust oder verzerrtem KGV fließen nicht ein. „ggü. eigener Historie" vergleicht jedes KGV mit den letzten zehn Jahren desselben Unternehmens.

Das KGV kurz erklärt

Was sagt das KGV?

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis teilt den Aktienkurs durch den Gewinn je Aktie der letzten zwölf Monate. Ein KGV von 20 heißt: Anleger zahlen für eine Aktie das Zwanzigfache dessen, was das Unternehmen in einem Jahr je Aktie verdient. Je höher das KGV, desto mehr künftiges Wachstum ist im Kurs bereits enthalten.

Warum der Vergleich mit der eigenen Geschichte?

Ein KGV von 25 ist für einen Lebensmittelkonzern etwas anderes als für eine Bank oder einen Softwarehersteller. Aussagekräftig wird die Zahl erst im Vergleich mit dem, was für UDR über Jahre normal war. Deshalb steht hier jeder Monat der letzten zehn Jahre — berechnet nur mit den Zahlen, die damals schon veröffentlicht waren.

Wann ist das KGV nicht aussagekräftig?

Bei einem Verlust gibt es kein sinnvolles KGV. Verzerrt ist es bei Sondereffekten: Ein Einmalgewinn aus einem Verkauf lässt das KGV klein erscheinen, hohe Abschreibungen lassen es explodieren. Auch bei Rohstoff- und anderen zyklischen Unternehmen täuscht es oft — am Gipfel der Gewinne wirkt die Aktie billig, im Tal teuer. Diese Seite erkennt solche Fälle an der Abweichung vom eigenen Mittel und verzichtet dann auf eine Einordnung.

Was ist das PEG?

Das PEG (Price/Earnings to Growth) teilt das KGV durch das jährliche Gewinnwachstum in Prozent. Bekannt gemacht hat es der Fondsmanager Peter Lynch. Seine Faustregel: Ein PEG um 1 ist fair, darunter günstig, über 2 teuer. So lässt sich ein hohes KGV bei einem stark wachsenden Unternehmen einordnen — ein KGV von 90 kann bei hohem Wachstum günstiger sein als 15 bei einem Unternehmen, das nicht wächst.

Rückblickendes oder erwartetes PEG?

Das rückblickende PEG beruht auf dem tatsächlichen Gewinnwachstum der letzten fünf Jahre. Es ist belegt, sagt aber nichts darüber, ob das Wachstum anhält. Das erwartete PEG beruht auf den Schätzungen der Analysten für die nächsten Jahre. Es schaut nach vorn, ist aber eine Prognose. Liegen beide weit auseinander, erwarten die Analysten eine andere Entwicklung als bisher.

Alle Angaben ohne Gewähr und ausschließlich zu Informationszwecken. Sie stellen keine Anlageberatung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Kennzahlen der Vergangenheit und Analystenschätzungen sind keine Zusage für die künftige Entwicklung.