AbbVie Aktie – KGV-Bewertung

AbbVie IncSektor GesundheitswesenBranche Drug Manufacturers - GeneralLand USAS&P 500

AbbVie Aktie – KGV-Bewertung

AbbVie IncSektor GesundheitswesenBranche Drug Manufacturers - GeneralLand USAS&P 500
80,4 KGV (letzte 12 Monate)
Kurse und Kennzahlen: Stand 26.10.2026
KGV heute 80,4 Kurs ÷ Gewinn der letzten 12 Monate
Median 10 Jahre 27,2 aus 121 Monatswerten
KGV erwartet 20,6 Schätzung für 2026 · 3 Analysten
PEG erwartet 1,65 12,5 % Gewinnwachstum p. a. erwartet

Welches KGV hat AbbVie?

Das KGV von AbbVie liegt bei 80,4 (Stand 26.10.2026): Anleger zahlen derzeit das 80,4-Fache des Gewinns der letzten zwölf Monate (3,57 USD je Aktie). Gemessen an den letzten zehn Jahren ist die Aktie damit deutlich teurer als üblich bewertet: In 86 von 100 Monaten war sie günstiger. Der Median liegt bei 27,2. Auf Basis der Analystenschätzungen für 2026 liegt das erwartete KGV bei 20,6.

KGV-Verlauf der letzten zehn Jahre

Monatswerte: Kurs am Monatsende geteilt durch den Gewinn der zwölf Monate, die zu diesem Zeitpunkt schon veröffentlicht waren — also nur, was Anleger damals wissen konnten.

  • KGV je Monat
  • Median: die Hälfte der Monate lag darüber, die andere darunter
  • Normalbereich: hier lag das KGV in der Hälfte aller Monate
15011375380
80,4Median 27,2
20172019202120232025

Werte über 150 sind am oberen Rand abgeschnitten, damit der übrige Verlauf lesbar bleibt (höchster Monatswert: 170).

Fünf und zehn Jahre im Vergleich

Die letzten fünf Jahre zeigen das aktuelle Zins- und Geschäftsumfeld, zehn Jahre den längeren Maßstab.

Letzte 10 Jahre heute 80,4
14,3 Median 27,2 · Normalbereich 20,9 bis 50,6 bis 170

Heute deutlich teurer als üblich: In 86 % der Monate war die Aktie günstiger bewertet.

Letzte 5 Jahre heute 80,4
18,8 Median 50,6 · Normalbereich 27,1 bis 80,4 169,5

Heute etwas teurer als üblich: In 73 % der Monate war die Aktie günstiger bewertet.

Über fünf Jahre lag der Median bei 50,6, über zehn Jahre bei 27,2. Das Bewertungsniveau der letzten Jahre ist damit höher als im längeren Schnitt.

Ist das KGV durch Wachstum gedeckt? Das PEG

PEG = KGV geteilt durch das jährliche Gewinnwachstum in Prozent. Ein KGV von 30 bei 30 % Wachstum ergibt ein PEG von 1 — nach Peter Lynchs Faustregel fair bewertet.

PEG rückblickend – kaum Wachstum
PEG erwartet 1,65 erw. KGV ÷ 12,5 % Wachstum p. a.
PEG Median 10 Jahre 3,49 aus 7 Geschäftsjahren

Auf Basis der Analystenschätzungen — 12,5 % Gewinnwachstum pro Jahr bis 2029, 3 Analysten — liegt es bei 1,65, also zwischen 1 und 2 — im üblichen Bereich.

Rückblickend: Der Gewinn ist kaum gewachsen (unter 3 % pro Jahr). Ein PEG teilt dann durch fast null und wird bedeutungslos.

PEG je Geschäftsjahr

2025 kaum Wachstum –
2024 kaum Wachstum –
2023 4,62
2022 1,68
2021 1,90
2020 5,32
2019 2,29
2018 3,49
2017 5,62

Die senkrechte Marke steht bei einem PEG von 1. Jahre ohne Wert nennen den Grund.

So wird gerechnet. Rückblickend: Gewinn je Aktie über fünf Jahre, geglättet — verglichen wird jeweils der mittlere von drei Jahresgewinnen am Anfang und am Ende, damit ein einzelnes Ausnahmejahr nicht das Ergebnis bestimmt. Erwartet: erwartetes KGV und Wachstum stammen beide aus den Analystenschätzungen (bereinigter Gewinn), gezählt werden nur Jahre mit mindestens drei Schätzungen. Kein PEG gibt es bei weniger als 3 % Wachstum pro Jahr — dort teilt die Kennzahl durch fast null. Hohes Wachstum zählt, wenn es zu neuen Gewinnhöchstständen führt; führt es nur auf ein früheres Niveau zurück, ist es eine Erholung.

AbbVie: KGV je Geschäftsjahr

Kurs zum Bilanzstichtag, Gewinn je Aktie aus dem Jahresabschluss. Beträge in USD, bereinigt um Aktiensplits.

Jahr Kurs Gewinn je Aktie ggü. Vorjahr KGV Wachstum 5 J. PEG
2025 228,49 2,38 -1,5 % 95,9 – –
2024 177,70 2,42 -12,1 % 73,5 – –
2023 154,97 2,75 -58,8 % 56,3 12,2 % 4,62
2022 161,61 6,68 +2,5 % 24,2 14,4 % 1,68
2021 135,40 6,52 +135,5 % 20,8 10,9 % 1,90
2020 107,15 2,77 -48,0 % 38,7 7,3 % 5,32
2019 88,54 5,32 +44,2 % 16,6 7,3 % 2,29
2018 92,19 3,69 +10,9 % 25,0 7,2 % 3,49
2017 96,71 3,33 -9,4 % 29,1 5,2 % 5,62
2016 62,62 3,67 +15,9 % 17,1 – –
2015 59,24 3,17 +184,6 % 18,7 – –
2014 65,44 1,11 -57,2 % 58,8 – –
2013 52,81 2,60 -22,3 % 20,3 – –
2012 34,16 3,34 +57,5 % 10,2 – –
2011 – 2,12 -17,8 % – – –
2010 – 2,59 -9,9 % – – –
2009 – 2,87 – – – –

KGV im Vergleich zum Sektor

Verglichen wird mit den 50 Unternehmen des Sektors Gesundheitswesen aus den USA, deren KGV aussagekräftig ist. Ihr Median liegt bei 28,9. AbbVie hat darunter das höchste KGV.

Unternehmen KGV Median 10 J. ggü. eigener Historie PEG erwartet
UnitedHealth Group 23,3 22,2 etwas teurer als üblich 1,33
Amgen 27,5 20,5 deutlich teurer als üblich 3,08
Thermo Fisher Scientific 35,8 32,6 etwas teurer als üblich 2,65
Abbott Laboratories 38,8 35,9 im normalen Bereich 2,02
Pfizer 39,2 16,6 deutlich teurer als üblich –
Johnson & Johnson 40,5 23,7 deutlich teurer als üblich 1,98
Eli Lilly 42,7 42,2 im normalen Bereich 1,72
AbbVie 80,4 27,2 deutlich teurer als üblich 1,65
Median des Sektors 28,9

Gezeigt werden die größten Unternehmen des Sektors, sortiert nach KGV; der Median berücksichtigt alle. Unternehmen mit Verlust oder verzerrtem KGV fließen nicht ein. „ggü. eigener Historie" vergleicht jedes KGV mit den letzten zehn Jahren desselben Unternehmens.

Das KGV kurz erklärt

Was sagt das KGV?

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis teilt den Aktienkurs durch den Gewinn je Aktie der letzten zwölf Monate. Ein KGV von 20 heißt: Anleger zahlen für eine Aktie das Zwanzigfache dessen, was das Unternehmen in einem Jahr je Aktie verdient. Je höher das KGV, desto mehr künftiges Wachstum ist im Kurs bereits enthalten.

Warum der Vergleich mit der eigenen Geschichte?

Ein KGV von 25 ist für einen Lebensmittelkonzern etwas anderes als für eine Bank oder einen Softwarehersteller. Aussagekräftig wird die Zahl erst im Vergleich mit dem, was für AbbVie über Jahre normal war. Deshalb steht hier jeder Monat der letzten zehn Jahre — berechnet nur mit den Zahlen, die damals schon veröffentlicht waren.

Wann ist das KGV nicht aussagekräftig?

Bei einem Verlust gibt es kein sinnvolles KGV. Verzerrt ist es bei Sondereffekten: Ein Einmalgewinn aus einem Verkauf lässt das KGV klein erscheinen, hohe Abschreibungen lassen es explodieren. Auch bei Rohstoff- und anderen zyklischen Unternehmen täuscht es oft — am Gipfel der Gewinne wirkt die Aktie billig, im Tal teuer. Diese Seite erkennt solche Fälle an der Abweichung vom eigenen Mittel und verzichtet dann auf eine Einordnung.

Was ist das PEG?

Das PEG (Price/Earnings to Growth) teilt das KGV durch das jährliche Gewinnwachstum in Prozent. Bekannt gemacht hat es der Fondsmanager Peter Lynch. Seine Faustregel: Ein PEG um 1 ist fair, darunter günstig, über 2 teuer. So lässt sich ein hohes KGV bei einem stark wachsenden Unternehmen einordnen — ein KGV von 90 kann bei hohem Wachstum günstiger sein als 15 bei einem Unternehmen, das nicht wächst.

Rückblickendes oder erwartetes PEG?

Das rückblickende PEG beruht auf dem tatsächlichen Gewinnwachstum der letzten fünf Jahre. Es ist belegt, sagt aber nichts darüber, ob das Wachstum anhält. Das erwartete PEG beruht auf den Schätzungen der Analysten für die nächsten Jahre. Es schaut nach vorn, ist aber eine Prognose. Liegen beide weit auseinander, erwarten die Analysten eine andere Entwicklung als bisher.

Alle Angaben ohne Gewähr und ausschließlich zu Informationszwecken. Sie stellen keine Anlageberatung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Kennzahlen der Vergangenheit und Analystenschätzungen sind keine Zusage für die künftige Entwicklung.