WH Smith Aktie – KGV-Bewertung

WH Smith Aktie – KGV-Bewertung

Verlust derzeit kein KGV
Kurse und Kennzahlen: Stand 23.10.2026
KGV heute Verlust Verlust in den letzten 12 Monaten
Median 10 Jahre 26,3 aus 80 Monatswerten
KGV erwartet 10,9 Schätzung für 2026 · 3 Analysten
PEG erwartet 3,16 3,4 % Gewinnwachstum p. a. erwartet

Welches KGV hat WH Smith?

WH Smith hat in den letzten zwölf Monaten einen Verlust gemacht (-1,02 GBP je Aktie). Ein KGV lässt sich dann nicht sinnvoll bilden — es wäre negativ und sagt nichts über die Bewertung. Die Analysten erwarten für 2026 wieder einen Gewinn; darauf bezogen liegt das KGV bei 10,9. In den Monaten mit Gewinn lag das KGV der letzten zehn Jahre im Median bei 26,3.

KGV-Verlauf der letzten zehn Jahre

Monatswerte: Kurs am Monatsende geteilt durch den Gewinn der zwölf Monate, die zu diesem Zeitpunkt schon veröffentlicht waren — also nur, was Anleger damals wissen konnten.

  • KGV je Monat
  • Median: die Hälfte der Monate lag darüber, die andere darunter
  • Normalbereich: hier lag das KGV in der Hälfte aller Monate
15011375380
Median 26,3
20172019202120232025

Werte über 150 sind am oberen Rand abgeschnitten, damit der übrige Verlauf lesbar bleibt (höchster Monatswert: 199). Lücken in der Linie sind Monate, in denen das Unternehmen in den zwölf Monaten davor Verlust machte (35 Monate) — dort gibt es kein KGV.

Fünf und zehn Jahre im Vergleich

Die letzten fünf Jahre zeigen das aktuelle Zins- und Geschäftsumfeld, zehn Jahre den längeren Maßstab.

Letzte 10 Jahre
10,4 Median 26,3 · Normalbereich 19,7 bis 46,5 bis 199
Letzte 5 Jahre
19,5 Median 28,5 · Normalbereich 22,9 bis 43,8 bis 199

Über fünf Jahre lag der Median bei 28,5, über zehn Jahre bei 26,3. Das Bewertungsniveau der letzten Jahre ist damit etwa so hoch wie im längeren Schnitt.

Ohne Markierung für heute: Das aktuelle KGV ist wegen des Verlusts nicht berechenbar, ein Platz im Band wäre deshalb keine Aussage.

Ist das KGV durch Wachstum gedeckt? Das PEG

PEG = KGV geteilt durch das jährliche Gewinnwachstum in Prozent. Ein KGV von 30 bei 30 % Wachstum ergibt ein PEG von 1 — nach Peter Lynchs Faustregel fair bewertet.

PEG rückblickend – kaum Wachstum
PEG erwartet 3,16 erw. KGV ÷ 3,4 % Wachstum p. a.
PEG Median 10 Jahre 2,08 aus 4 Geschäftsjahren

Auf Basis der Analystenschätzungen — 3,4 % Gewinnwachstum pro Jahr bis 2028, 3 Analysten — liegt es bei 3,16, also über 2 — teuer im Verhältnis zum Wachstum.

Rückblickend: Der Gewinn ist kaum gewachsen (unter 3 % pro Jahr). Ein PEG teilt dann durch fast null und wird bedeutungslos.

PEG je Geschäftsjahr

2025 kaum Wachstum –
2024 kaum Wachstum –
2023 kaum Wachstum –
2022 Verluste –
2021 Verluste –
2020 kein KGV –
2019 2,93
2018 2,08
2017 1,37
2016 1,24
2015 1,33
2014 1,11
2013 1,07
2012 0,48

Die senkrechte Marke steht bei einem PEG von 1. Jahre ohne Wert nennen den Grund.

So wird gerechnet. Rückblickend: Gewinn je Aktie über fünf Jahre, geglättet — verglichen wird jeweils der mittlere von drei Jahresgewinnen am Anfang und am Ende, damit ein einzelnes Ausnahmejahr nicht das Ergebnis bestimmt. Erwartet: erwartetes KGV und Wachstum stammen beide aus den Analystenschätzungen (bereinigter Gewinn), gezählt werden nur Jahre mit mindestens drei Schätzungen. Kein PEG gibt es bei weniger als 3 % Wachstum pro Jahr — dort teilt die Kennzahl durch fast null. Hohes Wachstum zählt, wenn es zu neuen Gewinnhöchstständen führt; führt es nur auf ein früheres Niveau zurück, ist es eine Erholung.

WH Smith: KGV je Geschäftsjahr

Kurs zum Bilanzstichtag, Gewinn je Aktie aus dem Jahresabschluss. Beträge in GBP, bereinigt um Aktiensplits.

Jahr Kurs Gewinn je Aktie ggü. Vorjahr KGV Wachstum 5 J. PEG
2025 6,90 -1,13 – Verlust – –
2024 12,83 0,52 -14,5 % 24,7 – –
2023 14,67 0,61 +68,1 % 24,1 – –
2022 14,30 0,36 – 39,5 – –
2021 16,32 -0,63 – Verlust – –
2020 11,77 -1,99 – Verlust – –
2019 19,58 0,98 -0,9 % 19,9 6,8 % 2,93
2018 20,64 0,99 -5,2 % 20,8 10,0 % 2,08
2017 18,49 1,05 +9,3 % 17,7 12,9 % 1,37
2016 15,24 0,96 +9,8 % 15,9 12,8 % 1,24
2015 15,00 0,87 +12,6 % 17,2 13,0 % 1,33
2014 11,55 0,77 +8,4 % 14,9 13,5 % 1,11
2013 8,48 0,71 +15,9 % 11,9 11,1 % 1,07
2012 6,01 0,62 +18,0 % 9,8 20,5 % 0,48
2011 4,99 0,52 +9,6 % 9,6 – –
2010 4,08 0,48 +13,3 % 8,6 – –
2009 4,41 0,42 +15,3 % 10,5 – –
2008 3,85 0,36 -3,8 % 10,6 – –
2007 4,52 0,38 +84,3 % 11,9 – –
2006 – 0,21 +49,7 % – – –
2005 – 0,14 – – – –

KGV im Vergleich zum Sektor

Verglichen wird mit den 42 Unternehmen des Sektors Zyklischer Konsum aus allen Ländern, deren KGV aussagekräftig ist. Ihr Median liegt bei 16,9.

Unternehmen KGV Median 10 J. ggü. eigener Historie PEG erwartet
BMW 5,5 6,5 etwas günstiger als üblich –
Volkswagen 6,0 5,8 im normalen Bereich 0,29
Mercedes-Benz 7,8 5,8 etwas teurer als üblich –
adidas 21,6 30,1 deutlich günstiger als üblich 0,98
Compass Group 28,3 28,3 im normalen Bereich 3,02
Richemont 29,4 32,5 etwas günstiger als üblich 2,72
InterContinental Hotels Group 33,8 34,7 etwas günstiger als üblich 2,46
Porsche 44,7 17,5 deutlich teurer als üblich –
Median des Sektors 16,9

Gezeigt werden die größten Unternehmen des Sektors, sortiert nach KGV; der Median berücksichtigt alle. Unternehmen mit Verlust oder verzerrtem KGV fließen nicht ein. „ggü. eigener Historie" vergleicht jedes KGV mit den letzten zehn Jahren desselben Unternehmens.

Das KGV kurz erklärt

Was sagt das KGV?

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis teilt den Aktienkurs durch den Gewinn je Aktie der letzten zwölf Monate. Ein KGV von 20 heißt: Anleger zahlen für eine Aktie das Zwanzigfache dessen, was das Unternehmen in einem Jahr je Aktie verdient. Je höher das KGV, desto mehr künftiges Wachstum ist im Kurs bereits enthalten.

Warum der Vergleich mit der eigenen Geschichte?

Ein KGV von 25 ist für einen Lebensmittelkonzern etwas anderes als für eine Bank oder einen Softwarehersteller. Aussagekräftig wird die Zahl erst im Vergleich mit dem, was für WH Smith über Jahre normal war. Deshalb steht hier jeder Monat der letzten zehn Jahre — berechnet nur mit den Zahlen, die damals schon veröffentlicht waren.

Wann ist das KGV nicht aussagekräftig?

Bei einem Verlust gibt es kein sinnvolles KGV. Verzerrt ist es bei Sondereffekten: Ein Einmalgewinn aus einem Verkauf lässt das KGV klein erscheinen, hohe Abschreibungen lassen es explodieren. Auch bei Rohstoff- und anderen zyklischen Unternehmen täuscht es oft — am Gipfel der Gewinne wirkt die Aktie billig, im Tal teuer. Diese Seite erkennt solche Fälle an der Abweichung vom eigenen Mittel und verzichtet dann auf eine Einordnung.

Was ist das PEG?

Das PEG (Price/Earnings to Growth) teilt das KGV durch das jährliche Gewinnwachstum in Prozent. Bekannt gemacht hat es der Fondsmanager Peter Lynch. Seine Faustregel: Ein PEG um 1 ist fair, darunter günstig, über 2 teuer. So lässt sich ein hohes KGV bei einem stark wachsenden Unternehmen einordnen — ein KGV von 90 kann bei hohem Wachstum günstiger sein als 15 bei einem Unternehmen, das nicht wächst.

Rückblickendes oder erwartetes PEG?

Das rückblickende PEG beruht auf dem tatsächlichen Gewinnwachstum der letzten fünf Jahre. Es ist belegt, sagt aber nichts darüber, ob das Wachstum anhält. Das erwartete PEG beruht auf den Schätzungen der Analysten für die nächsten Jahre. Es schaut nach vorn, ist aber eine Prognose. Liegen beide weit auseinander, erwarten die Analysten eine andere Entwicklung als bisher.

Alle Angaben ohne Gewähr und ausschließlich zu Informationszwecken. Sie stellen keine Anlageberatung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Kennzahlen der Vergangenheit und Analystenschätzungen sind keine Zusage für die künftige Entwicklung.