Swiss Re Aktie – KGV-Bewertung

Swiss Re Aktie – KGV-Bewertung

11,0 KGV (letzte 12 Monate)
Kurse und Kennzahlen: Stand 21.10.2026
KGV heute 11,0 Kurs ÷ Gewinn der letzten 12 Monate
Median 10 Jahre 20,6 aus 80 Monatswerten
KGV erwartet 13,5 Schätzung für 2026 · 13 Analysten
PEG erwartet – kaum Wachstum

Welches KGV hat Swiss Re?

Das KGV von Swiss Re liegt bei 11,0 (Stand 21.10.2026): Anleger zahlen derzeit das 11,0-Fache des Gewinns der letzten zwölf Monate (16,89 USD je Aktie). Gemessen an den letzten zehn Jahren ist die Aktie damit deutlich günstiger als üblich bewertet: In 3 von 100 Monaten war sie günstiger. Der Median liegt bei 20,6. Auf Basis der Analystenschätzungen für 2026 liegt das erwartete KGV bei 13,5.

KGV-Verlauf der letzten zehn Jahre

Monatswerte: Kurs am Monatsende geteilt durch den Gewinn der zwölf Monate, die zu diesem Zeitpunkt schon veröffentlicht waren — also nur, was Anleger damals wissen konnten.

  • KGV je Monat
  • Median: die Hälfte der Monate lag darüber, die andere darunter
  • Normalbereich: hier lag das KGV in der Hälfte aller Monate
705335180
11,0Median 20,6
20172019202120232025

Lücken in der Linie sind Monate, in denen das Unternehmen in den zwölf Monaten davor Verlust machte (41 Monate) — dort gibt es kein KGV.

Fünf und zehn Jahre im Vergleich

Die letzten fünf Jahre zeigen das aktuelle Zins- und Geschäftsumfeld, zehn Jahre den längeren Maßstab.

Letzte 10 Jahre heute 11,0
9,8 Median 20,6 · Normalbereich 16,0 bis 26,8 64,0

Heute deutlich günstiger als üblich: In 3 % der Monate war die Aktie günstiger bewertet.

Letzte 5 Jahre heute 11,0
9,8 Median 19,3 · Normalbereich 14,8 bis 26,5 64,0

Heute deutlich günstiger als üblich: In 4 % der Monate war die Aktie günstiger bewertet.

Über fünf Jahre lag der Median bei 19,3, über zehn Jahre bei 20,6. Das Bewertungsniveau der letzten Jahre ist damit etwa so hoch wie im längeren Schnitt.

Ist das KGV durch Wachstum gedeckt? Das PEG

PEG = KGV geteilt durch das jährliche Gewinnwachstum in Prozent. Ein KGV von 30 bei 30 % Wachstum ergibt ein PEG von 1 — nach Peter Lynchs Faustregel fair bewertet.

PEG rückblickend – Erholung
PEG erwartet – kaum Wachstum
PEG Median 10 Jahre 0,68 aus 1 Geschäftsjahren

Rückblickend: Der Gewinn kam aus einem Tief. Das Wachstum wäre eine Erholung, keine dauerhafte Entwicklung.
Erwartet: Der Gewinn ist kaum gewachsen (unter 3 % pro Jahr). Ein PEG teilt dann durch fast null und wird bedeutungslos.

PEG je Geschäftsjahr

2025 Erholung –
2024 Erholung –
2023 Erholung –
2022 kaum Wachstum –
2021 kaum Wachstum –
2020 kaum Wachstum –
2019 kaum Wachstum –
2018 kaum Wachstum –
2017 KGV verzerrt –
2016 0,68
2015 Erholung –
2014 0,13
2013 1,96
2012 kaum Wachstum –

Die senkrechte Marke steht bei einem PEG von 1. Jahre ohne Wert nennen den Grund.

So wird gerechnet. Rückblickend: Gewinn je Aktie über fünf Jahre, geglättet — verglichen wird jeweils der mittlere von drei Jahresgewinnen am Anfang und am Ende, damit ein einzelnes Ausnahmejahr nicht das Ergebnis bestimmt. Erwartet: erwartetes KGV und Wachstum stammen beide aus den Analystenschätzungen (bereinigter Gewinn), gezählt werden nur Jahre mit mindestens drei Schätzungen. Kein PEG gibt es bei weniger als 3 % Wachstum pro Jahr — dort teilt die Kennzahl durch fast null. Hohes Wachstum zählt, wenn es zu neuen Gewinnhöchstständen führt; führt es nur auf ein früheres Niveau zurück, ist es eine Erholung.

Swiss Re: KGV je Geschäftsjahr

Kurs zum Bilanzstichtag, Gewinn je Aktie aus dem Jahresabschluss. Beträge in USD, bereinigt um Aktiensplits.

Jahr Kurs Gewinn je Aktie ggü. Vorjahr KGV Wachstum 5 J. PEG
2025 167,59 16,62 +49,8 % 10,1 – –
2024 144,60 11,09 +9,3 % 13,0 – –
2023 112,34 10,15 +523,4 % 11,1 – –
2022 93,53 1,63 -67,2 % 57,4 – –
2021 98,93 4,96 – 20,0 – –
2020 94,14 -3,03 – Verlust – –
2019 112,29 2,51 +57,4 % 44,8 – –
2018 91,81 1,59 +16,1 % 57,6 – –
2017 93,65 1,37 -89,0 % 68,2 – –
2016 94,76 12,51 -22,3 % 7,6 11,2 % 0,68
2015 97,94 16,09 +30,7 % 6,1 – –
2014 84,13 12,31 -20,9 % 6,8 54,2 % 0,13
2013 91,87 15,56 +6,0 % 5,9 3,0 % 1,96
2012 71,97 14,68 +62,1 % 4,9 – –
2011 51,03 9,06 +23,1 % 5,6 – –
2010 53,85 7,36 +336,5 % 7,3 – –
2009 48,19 1,69 – 28,6 – –
2008 47,13 -2,78 – Verlust – –
2007 70,96 12,66 -1,9 % 5,6 – –
2006 85,02 12,90 +113,7 % 6,6 – –
2005 73,23 6,03 – 12,1 – –

KGV im Vergleich zum Sektor

Verglichen wird mit den 6 Unternehmen des Sektors Finanzen aus der Schweiz, deren KGV aussagekräftig ist. Ihr Median liegt bei 12,9. Swiss Re hat darunter das 2.-niedrigste KGV.

Unternehmen KGV Median 10 J. ggü. eigener Historie PEG erwartet
Zurich Insurance 10,3 14,7 deutlich günstiger als üblich 3,34
Swiss Re 11,0 20,6 deutlich günstiger als üblich –
Julius Baer Gruppe 12,6 15,2 etwas günstiger als üblich 1,37
Partners Group 13,3 26,7 deutlich günstiger als üblich 1,20
UBS 16,0 10,7 etwas teurer als üblich 1,08
Swiss Life 20,3 13,4 deutlich teurer als üblich 3,11
Median des Sektors 12,9

Gezeigt werden die größten Unternehmen des Sektors, sortiert nach KGV; der Median berücksichtigt alle. Unternehmen mit Verlust oder verzerrtem KGV fließen nicht ein. „ggü. eigener Historie" vergleicht jedes KGV mit den letzten zehn Jahren desselben Unternehmens.

Das KGV kurz erklärt

Was sagt das KGV?

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis teilt den Aktienkurs durch den Gewinn je Aktie der letzten zwölf Monate. Ein KGV von 20 heißt: Anleger zahlen für eine Aktie das Zwanzigfache dessen, was das Unternehmen in einem Jahr je Aktie verdient. Je höher das KGV, desto mehr künftiges Wachstum ist im Kurs bereits enthalten.

Warum der Vergleich mit der eigenen Geschichte?

Ein KGV von 25 ist für einen Lebensmittelkonzern etwas anderes als für eine Bank oder einen Softwarehersteller. Aussagekräftig wird die Zahl erst im Vergleich mit dem, was für Swiss Re über Jahre normal war. Deshalb steht hier jeder Monat der letzten zehn Jahre — berechnet nur mit den Zahlen, die damals schon veröffentlicht waren.

Wann ist das KGV nicht aussagekräftig?

Bei einem Verlust gibt es kein sinnvolles KGV. Verzerrt ist es bei Sondereffekten: Ein Einmalgewinn aus einem Verkauf lässt das KGV klein erscheinen, hohe Abschreibungen lassen es explodieren. Auch bei Rohstoff- und anderen zyklischen Unternehmen täuscht es oft — am Gipfel der Gewinne wirkt die Aktie billig, im Tal teuer. Diese Seite erkennt solche Fälle an der Abweichung vom eigenen Mittel und verzichtet dann auf eine Einordnung.

Was ist das PEG?

Das PEG (Price/Earnings to Growth) teilt das KGV durch das jährliche Gewinnwachstum in Prozent. Bekannt gemacht hat es der Fondsmanager Peter Lynch. Seine Faustregel: Ein PEG um 1 ist fair, darunter günstig, über 2 teuer. So lässt sich ein hohes KGV bei einem stark wachsenden Unternehmen einordnen — ein KGV von 90 kann bei hohem Wachstum günstiger sein als 15 bei einem Unternehmen, das nicht wächst.

Rückblickendes oder erwartetes PEG?

Das rückblickende PEG beruht auf dem tatsächlichen Gewinnwachstum der letzten fünf Jahre. Es ist belegt, sagt aber nichts darüber, ob das Wachstum anhält. Das erwartete PEG beruht auf den Schätzungen der Analysten für die nächsten Jahre. Es schaut nach vorn, ist aber eine Prognose. Liegen beide weit auseinander, erwarten die Analysten eine andere Entwicklung als bisher.

Alle Angaben ohne Gewähr und ausschließlich zu Informationszwecken. Sie stellen keine Anlageberatung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Kennzahlen der Vergangenheit und Analystenschätzungen sind keine Zusage für die künftige Entwicklung.