Johnson Controls Aktie – KGV-Bewertung

Johnson Controls International PLCSektor IndustrieBranche Building Products & EquipmentLand USAS&P 500

Johnson Controls Aktie – KGV-Bewertung

Johnson Controls International PLCSektor IndustrieBranche Building Products & EquipmentLand USAS&P 500
25,0 KGV (letzte 12 Monate)
Kurse und Kennzahlen: Stand 26.10.2026
KGV heute 25,0 Kurs ÷ Gewinn der letzten 12 Monate
Median 10 Jahre 28,8 aus 107 Monatswerten
KGV erwartet 29,0 Schätzung für 2026 · 3 Analysten
PEG erwartet 1,68 17,3 % Gewinnwachstum p. a. erwartet

Welches KGV hat Johnson Controls?

Das KGV von Johnson Controls liegt bei 25,0 (Stand 26.10.2026): Anleger zahlen derzeit das 25,0-Fache des Gewinns der letzten zwölf Monate (5,90 USD je Aktie). Gemessen an den letzten zehn Jahren ist die Aktie damit etwas günstiger als üblich bewertet: In 33 von 100 Monaten war sie günstiger. Der Median liegt bei 28,8. Auf Basis der Analystenschätzungen für 2026 liegt das erwartete KGV bei 29,0.

KGV-Verlauf der letzten zehn Jahre

Monatswerte: Kurs am Monatsende geteilt durch den Gewinn der zwölf Monate, die zu diesem Zeitpunkt schon veröffentlicht waren — also nur, was Anleger damals wissen konnten.

  • KGV je Monat
  • Median: die Hälfte der Monate lag darüber, die andere darunter
  • Normalbereich: hier lag das KGV in der Hälfte aller Monate
906845230
25,0Median 28,8
20172019202120232025

Werte über 90 sind am oberen Rand abgeschnitten, damit der übrige Verlauf lesbar bleibt (höchster Monatswert: 109). Lücken in der Linie sind Monate, in denen das Unternehmen in den zwölf Monaten davor Verlust machte (14 Monate) — dort gibt es kein KGV.

Fünf und zehn Jahre im Vergleich

Die letzten fünf Jahre zeigen das aktuelle Zins- und Geschäftsumfeld, zehn Jahre den längeren Maßstab.

Letzte 10 Jahre heute 25,0
9,3 Median 28,8 · Normalbereich 21,0 bis 33,7 bis 109

Heute etwas günstiger als üblich: In 33 % der Monate war die Aktie günstiger bewertet.

Letzte 5 Jahre heute 25,0
16,1 Median 28,8 · Normalbereich 24,9 bis 31,6 37,8

Heute etwas günstiger als üblich: In 26 % der Monate war die Aktie günstiger bewertet.

Über fünf Jahre lag der Median bei 28,8, über zehn Jahre bei 28,8. Das Bewertungsniveau der letzten Jahre ist damit etwa so hoch wie im längeren Schnitt.

Ist das KGV durch Wachstum gedeckt? Das PEG

PEG = KGV geteilt durch das jährliche Gewinnwachstum in Prozent. Ein KGV von 30 bei 30 % Wachstum ergibt ein PEG von 1 — nach Peter Lynchs Faustregel fair bewertet.

PEG rückblickend – Erholung
PEG erwartet 1,68 erw. KGV ÷ 17,3 % Wachstum p. a.
PEG Median 10 Jahre 4,66 aus 2 Geschäftsjahren

Auf Basis der Analystenschätzungen — 17,3 % Gewinnwachstum pro Jahr bis 2029, 3 Analysten — liegt es bei 1,68, also zwischen 1 und 2 — im üblichen Bereich.

Rückblickend: Der Gewinn kam aus einem Tief. Das Wachstum wäre eine Erholung, keine dauerhafte Entwicklung.

PEG je Geschäftsjahr

2025 Erholung –
2024 kaum Wachstum –
2023 kaum Wachstum –
2022 kaum Wachstum –
2021 kaum Wachstum –
2020 kaum Wachstum –
2019 KGV verzerrt –
2018 1,73
2017 4,66
2016 kaum Wachstum –
2015 3,09
2014 6,02
2013 kaum Wachstum –
2012 3,01
2011 1,19

Die senkrechte Marke steht bei einem PEG von 1. Jahre ohne Wert nennen den Grund.

So wird gerechnet. Rückblickend: Gewinn je Aktie über fünf Jahre, geglättet — verglichen wird jeweils der mittlere von drei Jahresgewinnen am Anfang und am Ende, damit ein einzelnes Ausnahmejahr nicht das Ergebnis bestimmt. Erwartet: erwartetes KGV und Wachstum stammen beide aus den Analystenschätzungen (bereinigter Gewinn), gezählt werden nur Jahre mit mindestens drei Schätzungen. Kein PEG gibt es bei weniger als 3 % Wachstum pro Jahr — dort teilt die Kennzahl durch fast null. Hohes Wachstum zählt, wenn es zu neuen Gewinnhöchstständen führt; führt es nur auf ein früheres Niveau zurück, ist es eine Erholung.

Johnson Controls: KGV je Geschäftsjahr

Kurs zum Bilanzstichtag, Gewinn je Aktie aus dem Jahresabschluss. Beträge in USD, bereinigt um Aktiensplits.

Jahr Kurs Gewinn je Aktie ggü. Vorjahr KGV Wachstum 5 J. PEG
2025 109,95 5,05 +99,5 % 21,8 – –
2024 77,61 2,53 -7,1 % 30,7 – –
2023 53,21 2,72 +20,7 % 19,5 – –
2022 49,22 2,26 -6,4 % 21,8 – –
2021 68,08 2,41 +186,9 % 28,2 – –
2020 40,85 0,84 +54,3 % 48,6 – –
2019 43,89 0,54 -82,9 % 80,6 – –
2018 35,00 3,18 +34,2 % 11,0 6,4 % 1,73
2017 40,29 2,37 – 17,0 3,6 % 4,66
2016 41,64 -1,28 – Verlust – –
2015 31,35 2,30 +28,6 % 13,6 4,4 % 3,09
2014 41,77 1,79 +3,1 % 23,3 3,9 % 6,02
2013 32,78 1,73 -0,5 % 18,9 – –
2012 25,84 1,74 -16,3 % 14,8 4,9 % 3,01
2011 18,72 2,08 +8,3 % 9,0 7,5 % 1,19
2010 16,87 1,92 – 8,8 3,7 % 2,39
2009 15,84 -0,50 – Verlust – –
2008 16,09 1,44 -21,8 % 11,2 11,4 % 0,98
2007 20,37 1,84 +21,8 % 11,0 16,5 % 0,67
2006 20,17 1,51 +13,0 % 13,3 14,0 % 0,95
2005 20,07 1,34 +11,2 % 15,0 14,3 % 1,05
2004 22,09 1,20 +19,7 % 18,3 15,1 % 1,21
2003 14,72 1,01 +13,7 % 14,6 15,8 % 0,93
2002 10,16 0,88 +25,5 % 11,5 – –
2001 32,78 0,70 +1,2 % 46,5 19,3 % 2,42

Gezeigt werden die jüngsten 25 von 41 Geschäftsjahren.

KGV im Vergleich zum Sektor

Verglichen wird mit den 77 Unternehmen des Sektors Industrie aus den USA, deren KGV aussagekräftig ist. Ihr Median liegt bei 27,9. Johnson Controls hat darunter das 29.-niedrigste KGV.

Unternehmen KGV Median 10 J. ggü. eigener Historie PEG erwartet
Union Pacific 23,1 20,5 etwas teurer als üblich 2,07
GE Vernova 24,1 56,7 deutlich günstiger als üblich –
Johnson Controls 25,0 28,8 etwas günstiger als üblich 1,68
Caterpillar 29,4 18,5 etwas teurer als üblich 1,32
RTX 31,3 28,2 im normalen Bereich 3,11
GE Aerospace 32,8 32,8 im normalen Bereich 2,63
Deere 35,5 20,2 deutlich teurer als üblich 1,58
Boeing 61,2 22,8 deutlich teurer als üblich –
Median des Sektors 27,9

Gezeigt werden die größten Unternehmen des Sektors, sortiert nach KGV; der Median berücksichtigt alle. Unternehmen mit Verlust oder verzerrtem KGV fließen nicht ein. „ggü. eigener Historie" vergleicht jedes KGV mit den letzten zehn Jahren desselben Unternehmens.

Das KGV kurz erklärt

Was sagt das KGV?

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis teilt den Aktienkurs durch den Gewinn je Aktie der letzten zwölf Monate. Ein KGV von 20 heißt: Anleger zahlen für eine Aktie das Zwanzigfache dessen, was das Unternehmen in einem Jahr je Aktie verdient. Je höher das KGV, desto mehr künftiges Wachstum ist im Kurs bereits enthalten.

Warum der Vergleich mit der eigenen Geschichte?

Ein KGV von 25 ist für einen Lebensmittelkonzern etwas anderes als für eine Bank oder einen Softwarehersteller. Aussagekräftig wird die Zahl erst im Vergleich mit dem, was für Johnson Controls über Jahre normal war. Deshalb steht hier jeder Monat der letzten zehn Jahre — berechnet nur mit den Zahlen, die damals schon veröffentlicht waren.

Wann ist das KGV nicht aussagekräftig?

Bei einem Verlust gibt es kein sinnvolles KGV. Verzerrt ist es bei Sondereffekten: Ein Einmalgewinn aus einem Verkauf lässt das KGV klein erscheinen, hohe Abschreibungen lassen es explodieren. Auch bei Rohstoff- und anderen zyklischen Unternehmen täuscht es oft — am Gipfel der Gewinne wirkt die Aktie billig, im Tal teuer. Diese Seite erkennt solche Fälle an der Abweichung vom eigenen Mittel und verzichtet dann auf eine Einordnung.

Was ist das PEG?

Das PEG (Price/Earnings to Growth) teilt das KGV durch das jährliche Gewinnwachstum in Prozent. Bekannt gemacht hat es der Fondsmanager Peter Lynch. Seine Faustregel: Ein PEG um 1 ist fair, darunter günstig, über 2 teuer. So lässt sich ein hohes KGV bei einem stark wachsenden Unternehmen einordnen — ein KGV von 90 kann bei hohem Wachstum günstiger sein als 15 bei einem Unternehmen, das nicht wächst.

Rückblickendes oder erwartetes PEG?

Das rückblickende PEG beruht auf dem tatsächlichen Gewinnwachstum der letzten fünf Jahre. Es ist belegt, sagt aber nichts darüber, ob das Wachstum anhält. Das erwartete PEG beruht auf den Schätzungen der Analysten für die nächsten Jahre. Es schaut nach vorn, ist aber eine Prognose. Liegen beide weit auseinander, erwarten die Analysten eine andere Entwicklung als bisher.

Alle Angaben ohne Gewähr und ausschließlich zu Informationszwecken. Sie stellen keine Anlageberatung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Kennzahlen der Vergangenheit und Analystenschätzungen sind keine Zusage für die künftige Entwicklung.