K+S Aktie – KGV-Bewertung

K+S Aktie – KGV-Bewertung

– KGV derzeit nicht aussagekräftig
Kurse und Kennzahlen: Stand 23.10.2026
KGV heute – durch Sondereffekte verzerrt
Median 10 Jahre 15,9 aus 83 Monatswerten
KGV erwartet 11,4 Schätzung für 2026 · 3 Analysten
PEG erwartet – kaum Wachstum

Welches KGV hat K+S?

Das aktuelle KGV von K+S ist nicht aussagekräftig. Der Gewinn der letzten zwölf Monate liegt weit über dem üblichen Niveau, etwa durch einen Einmalgewinn aus einem Verkauf. Gemessen daran wirkt die Aktie billiger, als sie ist. Ein Vergleich mit der eigenen Historie wäre deshalb irreführend; die Seite verzichtet hier auf eine Einordnung. Aussagekräftiger ist derzeit das erwartete KGV auf Basis der Analystenschätzungen: 11,4 für 2026.

KGV-Verlauf der letzten zehn Jahre

Monatswerte: Kurs am Monatsende geteilt durch den Gewinn der zwölf Monate, die zu diesem Zeitpunkt schon veröffentlicht waren — also nur, was Anleger damals wissen konnten.

  • KGV je Monat
  • Median: die Hälfte der Monate lag darüber, die andere darunter
  • Normalbereich: hier lag das KGV in der Hälfte aller Monate
1007550250
Median 15,9
20172019202120232025

Werte über 100 sind am oberen Rand abgeschnitten, damit der übrige Verlauf lesbar bleibt (höchster Monatswert: 448). Lücken in der Linie sind Monate, in denen das Unternehmen in den zwölf Monaten davor Verlust machte (38 Monate) — dort gibt es kein KGV.

Fünf und zehn Jahre im Vergleich

Die letzten fünf Jahre zeigen das aktuelle Zins- und Geschäftsumfeld, zehn Jahre den längeren Maßstab.

Letzte 10 Jahre
1,1 Median 15,9 · Normalbereich 2,7 bis 38,9 bis 448
Letzte 5 Jahre
1,1 Median 2,7 · Normalbereich 1,8 bis 3,5 bis 448

Über fünf Jahre lag der Median bei 2,7, über zehn Jahre bei 15,9. Das Bewertungsniveau der letzten Jahre ist damit niedriger als im längeren Schnitt.

Ohne Markierung für heute: Das aktuelle KGV ist nicht aussagekräftig, ein Platz im Band wäre deshalb keine Aussage.

Ist das KGV durch Wachstum gedeckt? Das PEG

PEG = KGV geteilt durch das jährliche Gewinnwachstum in Prozent. Ein KGV von 30 bei 30 % Wachstum ergibt ein PEG von 1 — nach Peter Lynchs Faustregel fair bewertet.

PEG rückblickend – Verluste
PEG erwartet – kaum Wachstum
PEG Median 10 Jahre – zu wenige Jahre mit PEG

Rückblickend: Im Vergleichszeitraum standen Verluste. Daraus lässt sich keine Wachstumsrate bilden.
Erwartet: Der Gewinn ist kaum gewachsen (unter 3 % pro Jahr). Ein PEG teilt dann durch fast null und wird bedeutungslos.

PEG je Geschäftsjahr

2025 Verluste –
2024 Erholung –
2023 Erholung –
2022 Erholung –
2021 kaum Wachstum –
2020 kaum Wachstum –
2019 kaum Wachstum –
2018 kaum Wachstum –
2017 kaum Wachstum –
2016 kaum Wachstum –
2015 kaum Wachstum –
2014 Erholung –
2013 0,76
2012 0,41
2011 0,62

Die senkrechte Marke steht bei einem PEG von 1. Jahre ohne Wert nennen den Grund.

So wird gerechnet. Rückblickend: Gewinn je Aktie über fünf Jahre, geglättet — verglichen wird jeweils der mittlere von drei Jahresgewinnen am Anfang und am Ende, damit ein einzelnes Ausnahmejahr nicht das Ergebnis bestimmt. Erwartet: erwartetes KGV und Wachstum stammen beide aus den Analystenschätzungen (bereinigter Gewinn), gezählt werden nur Jahre mit mindestens drei Schätzungen. Kein PEG gibt es bei weniger als 3 % Wachstum pro Jahr — dort teilt die Kennzahl durch fast null. Hohes Wachstum zählt, wenn es zu neuen Gewinnhöchstständen führt; führt es nur auf ein früheres Niveau zurück, ist es eine Erholung.

K+S: KGV je Geschäftsjahr

Kurs zum Bilanzstichtag, Gewinn je Aktie aus dem Jahresabschluss. Beträge in EUR, bereinigt um Aktiensplits.

Jahr Kurs Gewinn je Aktie ggü. Vorjahr KGV Wachstum 5 J. PEG
2025 12,42 -6,01 – Verlust – –
2024 10,46 -0,37 – Verlust – –
2023 14,31 1,12 -85,8 % 12,8 – –
2022 18,38 7,88 -30,6 % –* – –
2021 15,19 11,35 – –* – –
2020 7,79 -9,88 – Verlust – –
2019 11,12 0,46 +111,2 % 23,9 – –
2018 15,72 0,22 -77,2 % 71,5 – –
2017 20,76 0,96 +6,0 % 21,5 – –
2016 22,69 0,91 -64,8 % 24,9 – –
2015 23,62 2,59 +30,1 % 9,1 – –
2014 22,92 1,99 -7,8 % 11,5 – –
2013 22,38 2,16 -38,2 % 10,4 13,7 % 0,76
2012 35,00 3,49 +18,2 % 10,0 24,7 % 0,41
2011 34,92 2,95 +25,9 % 11,8 19,1 % 0,62
2010 56,36 2,34 +302,1 % 24,0 24,5 % 0,98
2009 39,99 0,58 -89,0 % 68,6 – –
2008 37,89 5,28 – 7,2 22,1 % 0,33
2007 38,57 -0,54 – Verlust – –
2006 19,48 1,56 +59,3 % 12,5 15,8 % 0,79
2005 12,10 0,98 +24,7 % 12,4 5,1 % 2,43
2004 9,27 0,78 +36,5 % 11,8 – –
2003 5,16 0,57 -0,1 % 9,0 – –
2002 4,11 0,57 +49,7 % 7,2 – –
2001 5,19 0,38 -18,2 % 13,5 – –

* KGV unter 3 werden nicht gezeigt. Solche Werte entstanden in den Daten fast immer durch Einmalgewinne oder Fehler in den Rohdaten.

Gezeigt werden die jüngsten 25 von 28 Geschäftsjahren.

KGV im Vergleich zum Sektor

Verglichen wird mit den 21 Unternehmen des Sektors Materialien aus allen Ländern, deren KGV aussagekräftig ist. Ihr Median liegt bei 18,7.

Unternehmen KGV Median 10 J. ggü. eigener Historie PEG erwartet
BASF 8,1 14,2 deutlich günstiger als üblich 1,60
Rio Tinto 11,2 10,3 etwas teurer als üblich 2,06
Heidelberg Materials 13,1 12,0 im normalen Bereich 1,02
Glencore 15,8 15,8 im normalen Bereich –
Antofagasta 24,2 23,8 im normalen Bereich 2,39
Sika 27,7 32,4 deutlich günstiger als üblich 2,13
Givaudan 29,5 35,6 etwas günstiger als üblich 5,24
EMS-CHEMIE 43,2 31,7 deutlich teurer als üblich 6,99
Median des Sektors 18,7

Gezeigt werden die größten Unternehmen des Sektors, sortiert nach KGV; der Median berücksichtigt alle. Unternehmen mit Verlust oder verzerrtem KGV fließen nicht ein. „ggü. eigener Historie" vergleicht jedes KGV mit den letzten zehn Jahren desselben Unternehmens.

Das KGV kurz erklärt

Was sagt das KGV?

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis teilt den Aktienkurs durch den Gewinn je Aktie der letzten zwölf Monate. Ein KGV von 20 heißt: Anleger zahlen für eine Aktie das Zwanzigfache dessen, was das Unternehmen in einem Jahr je Aktie verdient. Je höher das KGV, desto mehr künftiges Wachstum ist im Kurs bereits enthalten.

Warum der Vergleich mit der eigenen Geschichte?

Ein KGV von 25 ist für einen Lebensmittelkonzern etwas anderes als für eine Bank oder einen Softwarehersteller. Aussagekräftig wird die Zahl erst im Vergleich mit dem, was für K+S über Jahre normal war. Deshalb steht hier jeder Monat der letzten zehn Jahre — berechnet nur mit den Zahlen, die damals schon veröffentlicht waren.

Wann ist das KGV nicht aussagekräftig?

Bei einem Verlust gibt es kein sinnvolles KGV. Verzerrt ist es bei Sondereffekten: Ein Einmalgewinn aus einem Verkauf lässt das KGV klein erscheinen, hohe Abschreibungen lassen es explodieren. Auch bei Rohstoff- und anderen zyklischen Unternehmen täuscht es oft — am Gipfel der Gewinne wirkt die Aktie billig, im Tal teuer. Diese Seite erkennt solche Fälle an der Abweichung vom eigenen Mittel und verzichtet dann auf eine Einordnung.

Was ist das PEG?

Das PEG (Price/Earnings to Growth) teilt das KGV durch das jährliche Gewinnwachstum in Prozent. Bekannt gemacht hat es der Fondsmanager Peter Lynch. Seine Faustregel: Ein PEG um 1 ist fair, darunter günstig, über 2 teuer. So lässt sich ein hohes KGV bei einem stark wachsenden Unternehmen einordnen — ein KGV von 90 kann bei hohem Wachstum günstiger sein als 15 bei einem Unternehmen, das nicht wächst.

Rückblickendes oder erwartetes PEG?

Das rückblickende PEG beruht auf dem tatsächlichen Gewinnwachstum der letzten fünf Jahre. Es ist belegt, sagt aber nichts darüber, ob das Wachstum anhält. Das erwartete PEG beruht auf den Schätzungen der Analysten für die nächsten Jahre. Es schaut nach vorn, ist aber eine Prognose. Liegen beide weit auseinander, erwarten die Analysten eine andere Entwicklung als bisher.

Alle Angaben ohne Gewähr und ausschließlich zu Informationszwecken. Sie stellen keine Anlageberatung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Kennzahlen der Vergangenheit und Analystenschätzungen sind keine Zusage für die künftige Entwicklung.