Welches KGV hat Primary Health Properties?
Das KGV von Primary Health Properties liegt bei 14,9 (Stand 21.10.2026): Anleger zahlen derzeit das 14,9-Fache des Gewinns der letzten zwölf Monate (0,06 GBP je Aktie). Gemessen an den letzten zehn Jahren ist die Aktie damit etwas teurer als üblich bewertet: In 65 von 100 Monaten war sie günstiger. Der Median liegt bei 13,1. Auf Basis der Analystenschätzungen für 2026 liegt das erwartete KGV bei 12,3.
KGV-Verlauf der letzten zehn Jahre
Monatswerte: Kurs am Monatsende geteilt durch den Gewinn der zwölf Monate, die zu diesem Zeitpunkt schon veröffentlicht waren — also nur, was Anleger damals wissen konnten.
- KGV je Monat
- Median: die Hälfte der Monate lag darüber, die andere darunter
- Normalbereich: hier lag das KGV in der Hälfte aller Monate
Werte über 50 sind am oberen Rand abgeschnitten, damit der übrige Verlauf lesbar bleibt (höchster Monatswert: 46). Lücken in der Linie sind Monate, in denen das Unternehmen in den zwölf Monaten davor Verlust machte (22 Monate) — dort gibt es kein KGV.
Fünf und zehn Jahre im Vergleich
Die letzten fünf Jahre zeigen das aktuelle Zins- und Geschäftsumfeld, zehn Jahre den längeren Maßstab.
Heute etwas teurer als üblich: In 65 % der Monate war die Aktie günstiger bewertet.
Heute im normalen Bereich: In 54 % der Monate war die Aktie günstiger bewertet.
Über fünf Jahre lag der Median bei 14,2, über zehn Jahre bei 13,1. Das Bewertungsniveau der letzten Jahre ist damit etwa so hoch wie im längeren Schnitt.
Ist das KGV durch Wachstum gedeckt? Das PEG
PEG = KGV geteilt durch das jährliche Gewinnwachstum in Prozent. Ein KGV von 30 bei 30 % Wachstum ergibt ein PEG von 1 — nach Peter Lynchs Faustregel fair bewertet.
Rückblickend: Der Gewinn ist kaum gewachsen (unter 3 % pro Jahr). Ein PEG teilt dann durch fast null und wird bedeutungslos.
Erwartet: Der Gewinn ist kaum gewachsen (unter 3 % pro Jahr). Ein PEG teilt dann durch fast null und wird bedeutungslos.
So wird gerechnet. Rückblickend: Gewinn je Aktie über fünf Jahre, geglättet — verglichen wird jeweils der mittlere von drei Jahresgewinnen am Anfang und am Ende, damit ein einzelnes Ausnahmejahr nicht das Ergebnis bestimmt. Erwartet: erwartetes KGV und Wachstum stammen beide aus den Analystenschätzungen (bereinigter Gewinn), gezählt werden nur Jahre mit mindestens drei Schätzungen. Kein PEG gibt es bei weniger als 3 % Wachstum pro Jahr — dort teilt die Kennzahl durch fast null. Hohes Wachstum zählt, wenn es zu neuen Gewinnhöchstständen führt; führt es nur auf ein früheres Niveau zurück, ist es eine Erholung.
Primary Health Properties: KGV je Geschäftsjahr
Kurs zum Bilanzstichtag, Gewinn je Aktie aus dem Jahresabschluss. Beträge in GBP, bereinigt um Aktiensplits.
| Jahr | Kurs | Gewinn je Aktie | ggü. Vorjahr | KGV | Wachstum 5 J. | PEG |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2025 | 0,98 | 0,07 | +114,3 % | 14,8 | – | – |
| 2024 | 0,93 | 0,03 | +51,6 % | 30,1 | – | – |
| 2023 | 1,04 | 0,02 | -51,6 % | 50,8 | – | – |
| 2022 | 1,11 | 0,04 | -59,9 % | 26,3 | – | – |
| 2021 | 1,51 | 0,11 | +19,1 % | 14,4 | 3,6 % | 4,05 |
| 2020 | 1,53 | 0,09 | – | 17,3 | 3,6 % | 4,86 |
| 2019 | 1,60 | -0,07 | – | Verlust | – | – |
| 2018 | 1,11 | 0,10 | -24,1 % | 10,6 | – | – |
| 2017 | 1,17 | 0,14 | +103,7 % | 8,4 | – | – |
| 2016 | 1,11 | 0,07 | -35,8 % | 16,4 | – | – |
| 2015 | 1,07 | 0,11 | +42,3 % | 10,2 | – | – |
| 2014 | 0,91 | 0,07 | +30,9 % | 12,3 | – | – |
| 2013 | 0,87 | 0,06 | +1.359,2 % | 15,4 | – | – |
| 2012 | 0,86 | 0,00 | -91,8 % | 220,6 | – | – |
| 2011 | 0,78 | 0,05 | -54,1 % | 16,5 | – | – |
| 2010 | 0,83 | 0,10 | +55,6 % | 8,0 | – | – |
| 2009 | 0,71 | 0,07 | – | 10,7 | 17,7 % | 0,61 |
| 2008 | 0,68 | -0,15 | – | Verlust | – | – |
| 2007 | 0,80 | 0,15 | -56,3 % | 5,4 | – | – |
| 2006 | 0,97 | 0,34 | +93,1 % | –* | – | – |
| 2005 | 0,94 | 0,18 | +27,2 % | 5,4 | – | – |
| 2004 | 0,73 | 0,14 | +386,0 % | 5,3 | – | – |
| 2003 | 0,57 | 0,03 | -3,3 % | 20,2 | 21,4 % | 0,95 |
| 2002 | 0,42 | 0,03 | +30,6 % | 14,3 | 22,0 % | 0,65 |
| 2001 | 0,42 | 0,02 | +23,8 % | 18,8 | – | – |
* KGV unter 3 werden nicht gezeigt. Solche Werte entstanden in den Daten fast immer durch Einmalgewinne oder Fehler in den Rohdaten.
Gezeigt werden die jüngsten 25 von 31 Geschäftsjahren.
KGV im Vergleich zum Sektor
Verglichen wird mit den 14 Unternehmen des Sektors Immobilien aus Grossbritannien, deren KGV aussagekräftig ist. Ihr Median liegt bei 14,2. Primary Health Properties hat darunter das 4.-höchste KGV.
| Unternehmen | KGV | Median 10 J. | ggü. eigener Historie | PEG erwartet |
|---|---|---|---|---|
| Shaftesbury Capital | 6,8 | 12,1 | deutlich günstiger als üblich | – |
| British Land Company | 9,3 | 11,6 | etwas günstiger als üblich | 2,91 |
| Land Securities Group | 14,2 | 15,7 | etwas günstiger als üblich | 2,09 |
| LondonMetric Property | 14,2 | 9,6 | etwas teurer als üblich | 3,22 |
| Big Yellow Group | 14,2 | 11,1 | etwas teurer als üblich | 3,81 |
| Tritax Big Box REIT | 14,3 | 8,6 | etwas teurer als üblich | 2,41 |
| Primary Health Properties | 14,9 | 13,1 | etwas teurer als üblich | – |
| Derwent London | 43,5 | 15,3 | deutlich teurer als üblich | 2,83 |
| Median des Sektors | 14,2 |
Gezeigt werden die größten Unternehmen des Sektors, sortiert nach KGV; der Median berücksichtigt alle. Unternehmen mit Verlust oder verzerrtem KGV fließen nicht ein. „ggü. eigener Historie" vergleicht jedes KGV mit den letzten zehn Jahren desselben Unternehmens.
Das KGV kurz erklärt
Was sagt das KGV?
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis teilt den Aktienkurs durch den Gewinn je Aktie der letzten zwölf Monate. Ein KGV von 20 heißt: Anleger zahlen für eine Aktie das Zwanzigfache dessen, was das Unternehmen in einem Jahr je Aktie verdient. Je höher das KGV, desto mehr künftiges Wachstum ist im Kurs bereits enthalten.
Warum der Vergleich mit der eigenen Geschichte?
Ein KGV von 25 ist für einen Lebensmittelkonzern etwas anderes als für eine Bank oder einen Softwarehersteller. Aussagekräftig wird die Zahl erst im Vergleich mit dem, was für Primary Health Properties über Jahre normal war. Deshalb steht hier jeder Monat der letzten zehn Jahre — berechnet nur mit den Zahlen, die damals schon veröffentlicht waren.
Wann ist das KGV nicht aussagekräftig?
Bei einem Verlust gibt es kein sinnvolles KGV. Verzerrt ist es bei Sondereffekten: Ein Einmalgewinn aus einem Verkauf lässt das KGV klein erscheinen, hohe Abschreibungen lassen es explodieren. Auch bei Rohstoff- und anderen zyklischen Unternehmen täuscht es oft — am Gipfel der Gewinne wirkt die Aktie billig, im Tal teuer. Diese Seite erkennt solche Fälle an der Abweichung vom eigenen Mittel und verzichtet dann auf eine Einordnung.
Was ist das PEG?
Das PEG (Price/Earnings to Growth) teilt das KGV durch das jährliche Gewinnwachstum in Prozent. Bekannt gemacht hat es der Fondsmanager Peter Lynch. Seine Faustregel: Ein PEG um 1 ist fair, darunter günstig, über 2 teuer. So lässt sich ein hohes KGV bei einem stark wachsenden Unternehmen einordnen — ein KGV von 90 kann bei hohem Wachstum günstiger sein als 15 bei einem Unternehmen, das nicht wächst.
Rückblickendes oder erwartetes PEG?
Das rückblickende PEG beruht auf dem tatsächlichen Gewinnwachstum der letzten fünf Jahre. Es ist belegt, sagt aber nichts darüber, ob das Wachstum anhält. Das erwartete PEG beruht auf den Schätzungen der Analysten für die nächsten Jahre. Es schaut nach vorn, ist aber eine Prognose. Liegen beide weit auseinander, erwarten die Analysten eine andere Entwicklung als bisher.
Alle Angaben ohne Gewähr und ausschließlich zu Informationszwecken. Sie stellen keine Anlageberatung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Kennzahlen der Vergangenheit und Analystenschätzungen sind keine Zusage für die künftige Entwicklung.